Steffen und Moritz unsere Favoritenschrecks!

Auf dem 2. Deutsche Ranglistenturnier U19 in Maintal überraschten die Hädefelder Steffen Grün und Moritz Unz im Doppel die Konkurrenz als Favoritenschreck und belegten einen starken vierten Platz.

Steffen Grün und Moritz Unz (U19)

Die beiden Jugendlichen hatten sich erfolgreich für die Deutschen Ranglistenturniere qualifiziert und trafen in ihrem ersten Spiel auf die Paarung Beckmann/Binus vom Bundesligisten TV Refrath. Im ersten Satz lagen sie stets zwei bis drei Punkte im Rückstand und konnten sich erst mit dem 19:19 erfolgreich heranarbeiten. In weiteren Verlauf ging dieser Satz dann bei wechselnden Führungen mit 25:27 zu Gunsten der Gegner aus. Das Herankämpfen brachte die TVMler aber endlich ins Spiel und sicherte ihnen die Folgesätze (21:15, 21:12).

Favoritenschreck

Im Viertelfinale trafen sie dann auf die an Eins gesetzten haushohen Favoriten Hammes/Klauer (Fischbach/Beuel). Landestrainer Nicolai Tønnesen gab ihnen mit auf den Weg in diesem Match möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Beim 16:21 im ersten Satz war auch nicht viel mehr möglich gewesen. Dann jedoch fingen sie an mitzuspielen und zeigten, welches Potential in ihnen steckt. Beim Stande von 18:13 im zweiten Satz begann den Gegnern zu dämmern, dass das Spiel nicht mehr den erwarteten Verlauf nahm und sie unternahmen alle Anstrengungen dies noch zu ändern. Zwar kamen sie nochmal heran, mussten Grün/Unz den Satz jedoch mit 21:19 überlassen. Im Entscheidungssatz spielten die Hädefelder quasi fehlerfrei und wie in einem Rausch. Mit einem Smash in die Platzmitte zum 21:18 war die Überraschung des Tages perfekt war.

Luft raus

Gegen Folgmann/Rappen (Mülheim/Beuel) im nächsten Spiel war zunächst die Luft raus (13:21). Dann jedoch gelang es ihnen im häufiger in den Angriff zu kommen und Satz Zwei mit 21:18 für sich zu entscheiden. Leider begriffen sie in diesem Moment auch, dass der Finaleinzug möglich ist und scheiterten an ihrem Kopf. Es gelang nichts mehr (13:21). Das Spiel um Platz Drei gegen Edhofer/Schlenga (Neubiberg/Eggenstein), die sie vor fünf Wochen noch deutlich schlagen konnten, ging dann ebenfalls in drei Sätzen verloren (18:21, 21:18, 14:21), konnte die Freude über Platz Vier jedoch nicht trüben.