

{"id":2858,"date":"2016-11-08T16:36:38","date_gmt":"2016-11-08T15:36:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/?p=2858"},"modified":"2016-11-08T16:36:38","modified_gmt":"2016-11-08T15:36:38","slug":"einen-wuerdigeren-abschied-kann-man-sich-kaum-wuenschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/einen-wuerdigeren-abschied-kann-man-sich-kaum-wuenschen\/","title":{"rendered":"Einen w\u00fcrdigeren Abschied kann man sich kaum w\u00fcnschen!"},"content":{"rendered":"<p>Besser kann man seinen Abschied von der internationalen B\u00fchne wohl nicht gestalten. Johannes Sch\u00f6ttler und Michael Fuchs gelang bei ihrem<\/p>\n<figure id=\"attachment_2859\" aria-describedby=\"caption-attachment-2859\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2859 size-large\" src=\"https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814-e1478619371655-1024x917.jpg\" alt=\"Bitburger Open 2016\" width=\"500\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814-e1478619371655-1024x917.jpg 1024w, https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814-e1478619371655-300x269.jpg 300w, https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814-e1478619371655-768x687.jpg 768w, https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814-e1478619371655-223x200.jpg 223w, https:\/\/www.badminton-marktheidenfeld.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bit16-SVH-5814-e1478619371655-500x448.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2859\" class=\"wp-caption-text\">Bitburger Open 2016<\/figcaption><\/figure>\n<p>letzten gemeinsamen Auftritt bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix-Gold-Turnier in Saarbr\u00fccken der Einzug ins Finale. Das \u00fcberraschte nicht nur alle Fans, sondern auch die beiden Akteure selbst, denn beide hatten nach den Olympischen Spielen in Rio ihren R\u00fccktritt vom Leistungssport erkl\u00e4rt und deshalb auch kaum noch trainiert.<\/p>\n<p>Bereits das Auftaktmatch von Fuchs\/Sch\u00f6ttler gegen die beiden Inder Kona Tarun &amp; Akshay Dewalkar war spannend bis zum letzten Ballwechsel. Die Routiniers des 1. BC Bischmisheim spielten befreit auf und lie\u00dfen sich auch nicht durch zwei Matchb\u00e4lle der Inder aus der Ruhe bringen. Mit 21:13, 20:22 und 23:21 wurden sie f\u00fcr ihre Nervenst\u00e4rke belohnt und blieben damit vor heimischem Publikum in der Saarlandhalle weiter im Rennen.<\/p>\n<p>Die an Position acht gelisteten Deutschen trafen im Achtelfinale dann auf die Engl\u00e4nder Matthew Nottingham &amp; Harley Towler. Nach einem knappen 19:21 im ersten Satz kamen die Deutschen immer besser ins Spiel und siegten letztlich klar mit 21:12 und 21:15.<\/p>\n<p>Im Viertelfinale zeigten Fuchs und Sch\u00f6ttler gegen die schottisch-englische Paarung Adam Hall und Peter Mills dann eine \u00e4u\u00dferst souver\u00e4ne Leistung und zogen mit 21:16\/21:18 ins Halbfinale ein.<\/p>\n<p>Dort trafen sie auf die hochfavorisierte d\u00e4nische Paarung Kim Astrup &amp; Anders Skaarup Rasmussen. Nach einer starken Leistung im ersten Durchgang (21:15) verloren Fuchs und Sch\u00f6ttler gegen die auf Weltranglistenplatz 16 notierten D\u00e4nen fast v\u00f6llig den Faden und unterlagen deutlich mit 10:21. Im Entscheidungssatz fanden die beiden Bischmisheimer aber wieder zur\u00fcck ins Spiel und erk\u00e4mpften sich unter frenetischem Jubel mit 21:15 zum zweiten Mal in ihrer gemeinsamen Karriere den Einzug ins Finale der Bitburger Open, den sie auch ausgiebig feierten. Zwei Jahre zuvor waren sie noch an genau dieser d\u00e4nischen Paarung im Halbfinale gescheitert.<\/p>\n<p>Im Finale gegen Yew Sin Ong &amp; Ee Yi Teo aus Malaysia demonstrierten Fuchs und Sch\u00f6ttler noch einmal eindrucksvoll, warum sie \u00fcber ein Jahrzehnt zur absoluten Weltspitze geh\u00f6rten. Auch wenn ihnen am Ende mit 16:21 und 18:21 der Turniersieg verwehrt blieb, das Publikum feierte die beiden minutenlang mit stehenden Ovationen. \u201eAls die Zuschauer uns nach dem Spiel so lange gefeiert haben, war das f\u00fcr mich ein extrem emotionaler Moment. Da habe ich realisiert: Jetzt ist es wirklich vorbei!\u201c, beschrieb Michael Fuchs seine Gef\u00fchle.<\/p>\n<p>Obwohl f\u00fcr beide nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt, vom Badminton wird sich weder Michael Fuchs noch Johannes Sch\u00f6ttler ganz verabschieden. Der 34-J\u00e4hrige Lengfurter hat seit dem 1. Oktober das Amt des Sportdirektors beim Schweizer Badminton-Verband inne und Johannes Sch\u00f6ttler, der aufgrund einer langj\u00e4hrigen H\u00fcftverletzung seine aktive Laufbahn beenden musste,\u00a0 wird k\u00fcnftig als deutscher Nationaltrainer am Olympiast\u00fctzpunkt in Saarbr\u00fccken arbeiten.<\/p>\n<p>Im gemischten Doppel ging Michael Fuchs ebenfalls an den Start, allerdings nicht mit seiner langj\u00e4hrigen Partnerin Birgit Michels, denn sowohl Birgit als auch Michael sollten im Interesse des Badmintonverbandes das Turnier nutzen, um ihre Erfahrungen in einer Wettkampfsituation an j\u00fcngere Athleten weiterzugeben. Fuchs startete deshalb mit der 21-j\u00e4hrigen Linda Efler vom TV Emsdetten und Birgit Michels ging mit deren etatm\u00e4\u00dfigem Partner Marvin Seidel vom BC Bischmisheim ins Rennen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Fuchs\/Efler verlief ihr erster gemeinsamer Auftritt ebenfalls sehr erfolgreich. Gegen die an Position sechs gestartetet indonesische Paarung Hafiz Faisal\/Shela Devi Aulia \u00fcberraschten die beiden viele Experten und siegten nach 20:22 und 21:16 am Ende deutlich mit 21:15. Gegen die englische Paarung Matthew Nottingham\/Emily Westwood harmonierten Fuchs\/Efler bereits erstaunlich gut und siegten problemlos mit 21:14\/21:15. Im Viertelfinale war aber schlie\u00dflich Endstation. Gegen die neue chinesische Spitzenpaarung Zheng Siwei\/Cheng Qinchen, die sp\u00e4ter auch das Turnier f\u00fcr sich entschieden, hatten die beiden Deutschen nie eine Siegchance und mussten mit 13:21\/12:21 die Segel streichen. Birgit Michels und Marvin Seidel kamen ebenfalls bis ins Viertelfinale und scheiterten dort an den Malayen Kian und Pei.<\/p>\n<p>P.S.:<\/p>\n<p>Wer Michael Fuchs noch einmal bei einer Gro\u00dfveranstaltung sehen m\u00f6chte, kann dies am kommenden Donnerstag in Erlangen oder am Freitag in Kaiserslautern tun. Dort wird der Lengfurter in zwei L\u00e4nderspielen gegen D\u00e4nemark seinen Abschied von der Nationalmannschaft geben und mit dann insgesamt 97 L\u00e4nderspielen in der Statistik mit Ingo Kindervater, dem bisherigen Rekordhalter bei den Herren, gleichziehen. Spielbeginn ist an beiden Tagen um 19:00 Uhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Besser kann man seinen Abschied von der internationalen B\u00fchne wohl nicht gestalten. 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